PRO TIPP : Johannisbeerstrauch
Der Herbst ist sehr günstig, weil der Boden noch warm und meist feucht ist. Auch eine Pflanzung im zeitigen Frühjahr gelingt gut, solange der Boden frostfrei ist und in den ersten Wochen regelmäßig gegossen wird.
Ein sonniger bis halbschattiger, luftiger Platz bringt sichere Ernten. Der Boden sollte humos, locker und gleichmäßig feucht sein. In heißen Regionen hilft leichter Nachmittagsschatten gegen Trockenstress.
Nach der Ernte werden alte, dunkle Triebe bodennah entfernt. Kräftige junge Triebe bleiben stehen, damit Licht in den Strauch kommt. Dieser regelmäßige Schnitt fördert gesunde Neutriebe und gut ausreifende Beeren.
Für den Kübel eignen sich kompakte Sorten. Das Gefäß sollte groß sein, Abzugslöcher besitzen und mit nährstoffreicher Erde gefüllt werden. Gleichmäßiges Gießen ist wichtig, da die Wurzeln im Topf schneller austrocknen.
Rote Johannisbeeren schmecken frisch säuerlich und eignen sich für Gelee. Weiße Sorten sind milder und gut zum Naschen. Schwarze Johannisbeeren haben ein kräftiges Aroma und werden häufig für Saft oder Sirup genutzt.


















