PRO TIPP : Ackerbohnen
In milden Regionen ist die Aussaat ab Februar möglich, sobald der Boden frostfrei und abgetrocknet ist. In kühleren Lagen empfiehlt sich März bis April. Eine frühe Saat nutzt die Winterfeuchte und verringert späteren Blattlausdruck.
Ackerbohnen wachsen am besten sonnig bis halbschattig in tiefgründigem, humosem Boden. Staunässe sollte vermieden werden. Ein luftiger Platz unterstützt gesunde Blätter und erleichtert das Abtrocknen nach Regen.
Die Körner werden etwa 5 bis 8 cm tief gelegt. In der Reihe reichen meist 20 cm Abstand, zwischen den Reihen 40 bis 50 cm. So haben die Pflanzen genug Luft und lassen sich gut hacken und ernten.
Niedrige Sorten stehen oft ohne Stütze. Höhere Bestände profitieren von Schnüren oder Stäben entlang der Reihe, besonders an windigen Standorten. Leichtes Anhäufeln verbessert zusätzlich die Standfestigkeit.
Geerntet wird, wenn die Hülsen gut gefüllt sind und die Körner noch zart bleiben. Für frische Küche beginnt die Ernte meist im Frühsommer. Mehrere Pflückgänge sorgen für gleichmäßige Qualität und längeren Genuss.



