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PRO TIPP : Wattakaka
Wattakaka ist nur bedingt winterhart. In milden Lagen übersteht sie leichte Fröste, wenn die Wurzelzone mit Laub oder Vlies geschützt wird. In kälteren Regionen empfiehlt sich die Kultur im Topf und eine frostfreie Überwinterung drinnen.
Wattakaka gedeiht am besten an einem sonnigen, windgeschützten Platz – eine Südwand oder ein stadtnaher Garten mit mildem Klima ist ideal. Halbschatten wird toleriert, mindert aber die Blütenentwicklung deutlich.
Regelmäßig, aber nicht übermäßig: Der Boden sollte zwischen zwei Wassergaben leicht antrocknen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Im Sommer und bei Hitze den Wasserbedarf erhöhen, im Herbst schrittweise reduzieren.
Ein leichter Formschnitt direkt nach der Blüte im Spätsommer genügt. Starkes Kürzen ist selten nötig und sollte vermieden werden, da Wattakaka an einjährigen Trieben blüht. Getrocknete oder beschädigte Triebe können jederzeit entfernt werden.
Am einfachsten durch halbverholzte Stecklinge im Juli oder August. Stecklinge in Anzuchterde stecken, feucht halten und hell, aber nicht vollsonnig aufstellen. Nach der Bewurzelung im Herbst einpflanzen oder bis zum Frühling kühlfrostfrei aufbewahren.
Ja, Wattakaka im Topf ist gut möglich. Ein großes Gefäß mit durchlässiger Erde, regelmäßige Düngung von April bis August und eine helle, frostfreie Überwinterung bei etwa 5–10 °C sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes Gedeihen.
