PRO TIPP : Pfingstrose Staudenpfingstrose
Der optimale Pflanzzeitpunkt ist der Herbst (September bis Oktober), wenn die Pflanze in Ruhe einwurzeln kann. Eine Frühjahrspflanzung ist ebenfalls möglich, die Blüte kann aber im ersten Jahr ausbleiben.
Der häufigste Grund ist zu tiefes Pflanzen. Die Augen (rötliche Knospenansätze) dürfen maximal 2–3 cm unter der Erde liegen. Auch zu viel Schatten oder Staunässe können die Blütenbildung verhindern.
Im Herbst, nach dem ersten Frost, wird das Laub bodennah abgeschnitten. Das verhindert die Überwinterung von Pilzsporen. Im Frühjahr oder Sommer sollte nicht geschnitten werden, um die Blütenentwicklung nicht zu stören.
Ja, vollständig. Staudenpfingstrosen vertragen Temperaturen bis –30 °C und benötigen in Deutschland keinen besonderen Winterschutz. Sie treiben im Frühjahr zuverlässig neu aus.
Eine Staudenpfingstrose kann, am richtigen Standort gepflanzt, 30 bis 50 Jahre alt werden. Sie sollte möglichst selten umgepflanzt werden, da sie nach dem Umpflanzen einige Jahre benötigt, um wieder kräftig zu blühen.
Die zuverlässigste Methode ist die Teilung des Wurzelstocks im Herbst. Dabei sollte jedes Teilstück mindestens 3–5 Augen besitzen. Die Teilung empfiehlt sich alle 10–15 Jahre, wenn der Horst sehr groß und die Blüte nachlässt.





















