PRO TIPP : Heckensträucher
In Deutschland eignen sich Herbst und Frühjahr besonders gut. Der Boden ist dann meist feucht und mild, sodass die Wurzeln vor Sommerhitze oder Winterfrost einwachsen können. Containerware lässt sich auch an frostfreien Tagen pflanzen.
Der Abstand richtet sich nach der späteren Wuchsbreite. Kompakte Sorten stehen oft mit 3 bis 4 Pflanzen pro Meter, kräftige Gehölze eher mit 60 bis 100 cm Abstand. Angaben zur Sorte sind für eine gleichmäßige Hecke entscheidend.
Formhecken werden meist ein- bis zweimal jährlich geschnitten, häufig im Juni und bei Bedarf im Spätsommer. Starke Rückschnitte sollten außerhalb der Brutzeit erfolgen. Blühende Gehölze schneidet man je nach Blütezeit gezielter.
Immergrüne Arten wie Kirschlorbeer, Eibe, Liguster in milden Lagen oder Stechpalme behalten auch im Winter Struktur. Sie brauchen in trockenen Frostperioden Wasser, damit Blätter und Nadeln nicht austrocknen.
Regelmäßiges Wässern ist wichtiger als häufiges Düngen. Eine Mulchschicht hält den Boden feucht und schützt junge Wurzeln. Leichte Rückschnitte fördern die Verzweigung und helfen, eine dichte Basis aufzubauen.











































