PRO TIPP : Dahlie Zwerg
Zwergdahlien-Knollen werden erst nach den Eisheiligen – also ab Mitte Mai – ins Freie gepflanzt. Früher ist Spätfrost möglich, der die Triebe schädigt. Vorziehen in Töpfen ab April drinnen ist möglich, um den Blühbeginn zu vervroegen.
Die Knollen werden 5 bis 8 cm tief mit dem Triebansatz nach oben eingesetzt. Ein Pflanzabstand von 25 bis 35 cm ist ausreichend. Im Kübel reicht oft ein Abstand von 20 cm, da kompakte Sorten wenig Raum beanspruchen.
Nein, Zwergdahlien bleiben durch ihren kompakten Wuchs (30–50 cm) standfest und benötigen in der Regel keine Stütze. An sehr windexponierten Standorten kann ein kleiner Stab vorbeugend eingesetzt werden.
Vor dem ersten Frost Knollen ausgraben, von Erde befreien und einige Tage trocknen lassen. Dann frostfrei bei 5–10 °C in trockenem Sand oder Torf einlagern. Im April können die Knollen wieder vorgezogen oder direkt nach den Eisheiligen eingepflanzt werden.
Verblühte Blüten regelmäßig entfernen – dieses Ausputzen regt die Bildung neuer Knospen an und verlängert den Flor deutlich bis in den Oktober. Zudem fördert eine regelmäßige Düngung mit Kalium ab August die Blütenbildung.
Hauptprobleme sind Blattläuse, Schnecken und bei feuchter Witterung Mehltau. Staunässe begünstigt Knollenfäule. Gute Drainage, ausreichend Abstand und das Entfernen befallener Blätter helfen, Schäden gering zu halten.




